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Warum habe ich immer wieder Schwierigkeiten mit meiner privaten Versicherung?

Über die Erstattung ärztlicher und zahnärztlicher Rechnungsstellungen kommt es nahezu regelhaft zu Auseinandersetzungen.
 
Die Kostenträger

- bezweifeln die medizinische Notwendigkeit von Leistungen
- weisen angegebene Begründungen beim Überschreiten des Mittelwertes
     von 2,3 im Gebührenrahmen der GOÄ bzw. GOZ zurück
- stellen die Angemessenheit der Honorarhöhe in Frage
- streichen bestimmte Leistungen, die nach § 6 Absatz 2 GOÄ bzw. GOZ
      analog berechnet werden 
- u. v. m.

Erstattungsbescheide häufig irreführend
In den Erstattungsbescheiden wird dabei vielfach der Eindruck erweckt, der Arzt / Zahnarzt habe falsch abgerechnet. Mit diesem Verhalten versuchen die Kostenträger, ihre Ausgaben zu mindern und nehmen dabei billigend in Kauf, dass die Vertrauensbeziehung zwischen Patient und Arzt / Zahnarzt nachhaltig gestört wird.
 
Die Kostenträger (Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen von Bund und Ländern) verkennen dabei, dass ihre Aufwendungen für Erstattungsleistungen direkt abhängig sind von den Behandlungswünschen ihrer Versicherten und vom Versorgungsniveau einer modernen Medizin bzw. modernen Zahnheilkunde.
 
Sofern die Kostenträger die (zahn-)medizinische Versorgung ihrer Versicherten einschränken wollen oder müssen, wäre eine entsprechende offene Kommunikation mit den Versicherten angebracht. Ein Abwälzen des Kostenrisikos auf die Ärzte und Zahnärzte, während gleichzeitig öffentlich massiv mit einem nahezu grenzenlosen Leistungsangebot geworben wird, ist unehrlich und ethisch zweifelhaft.
 
Rechnungen sind meist mehrfach geprüft
Rechnungen werden zumeist über so genannte Abrechnungsgesellschaften abgewickelt (PVS u. a.). Für den Patient liegt der besondere Vorteil darin, dass z. B. die PVS jede Rechnung ein zweites Mal sachlich und rechnerisch prüft. „Unrichtige“ Rechnungen sind so gesehen praktisch auszuschließen. Sollten Sie also keine vollständige Erstattung erhalten, so liegt das nicht an der unserer Art der Abrechnung sondern ausschließlich an den Erstattungsgepflogenheiten Ihres Kostenträgers. Richtlinien von Versicherungen können und sollten nicht Maßstab für Ihre Behandlung sein.
 
Die neue GOZ bringt keine Beruhigung
Die GOZ 12 ist am 01.01.2012 in Kraft getreten. In weiten Teilen gab es leider keine Anpassungen  an gestiegene Kosten und Ausgaben. Nach dem Kostensteigerungen, Geldentwertung etc. einen Anstieg der Honorare um etwa 65% gerechtfertigt hätten, soll nun eine Anpassung von 6% im Durchschnitt alles regeln.
Mit der neuen Gebührenordnung wurde abermals die Chance vertan, Klarheit in die Abrechnung zu bringen. Viele Leistungsbeschreibungen sind nicht eindeutig. Das wird weitere Auseinandersetzungen provozieren. Das hätte man auch besser machen können.

Viele Behandlungen sind nicht zum Regelsatz zu leisten
Vor diesem Hintergrund bitten wir auch um Verständnis, dass aufwändige, moderne Behandlungen mit hochtechnischen Geräten und langwierigen Ausbildungen nicht durchgängig mit dem 2,3-fachen Gebührensatz erbracht werden können. In einzelnen Bereichen muss sogar der 3,5-fache Satz überschritten werden.
 
Haben Sie Fragen zu Ihrer Rechnung?
Sollte Ihnen eine Rechnung von uns über die PVS zugegangen sein, so richten Sie ihre Anfrage zunächst an die PVS. Ein Team von geschulten Mitarbeitern hilft bei der Argumentation mit den Kostenträgern.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die PVS keine Auskünfte zu Kostenvoranschlägen geben kann.
 
Die Kontaktdaten finden Sie oben rechts auf der Rechnung.
 
Oder rufen Sie uns an. Wir helfen gerne weiter.
[Tel.: 05231 962600, Frau Zahn]

Datum der letzten Änderung: 17.05.2012

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